Für die eigene Küche Grunderwerbsteuer zahlen?

Nebenkosten bei der Traumimmobilie

Sie fragen sich, was das soll? Ja, es gibt viele Eigen­heim­be­sitzer, die für ihre Spül­ma­schine, ihren Herd, ihren Kachel­ofen oder andere Einrich­tungs­ge­gen­stände Grund­er­werb­steuer zahlen. Das muss aber nicht sein!

Es ist wirk­lich wunderbar, wenn Sie von Ihrem künf­tigen Eigen­heim begeis­tert sind. Wenn es dann noch ein rich­tiges Schnäpp­chen ist, das mit nied­rigen Zinsen und der einge­sparten Miete fast nebenher finan­ziert wird, darf man Ihnen gratu­lieren. Lassen Sie diesen schönen Traum nicht mehr los! Denken Sie aber auch an Neben­kosten, damit dieser Traum auch weiterhin jede Ihrer Nächte unbe­schwert versüßt.

Beim Kauf Ihres Eigen­heims gehen Sie nicht in einen Laden und legen den Betrag auf den Tisch. Sie werden unter­stützt von einem Makler, einem Notar, einer Grund­buch­stelle und auch das Finanzamt ist am Kauf betei­ligt. Hier ist mit Neben­kosten zu rechnen, doch auch mit Einspar­mög­lich­keiten.

Die Makler­pro­vi­sion ist in Deutsch­land fest gere­gelt und unter­scheidet sich von Bundes­land zu Bundes­land. Brau­chen Sie einen Makler, oder können Sie mit dem bishe­rigen Haus­ei­gen­tümer direkt ins Geschäft kommen? Die Cour­tage liegt zwischen 3% und 8% des Immo­bi­li­en­preises und wird künftig zwischen Käufer und Verkäufer aufge­teilt. Denken Sie daran – der Verkäufer will (oder muss) sein Haus verkaufen. Hier ist Ihre Verhand­lungs­basis, dass er die Cour­tage voll über­nimmt, oder Ihnen mit dem Kauf­preis entspre­chend entge­gen­kommt. Dies ist für die weiteren Neben­kosten nur von Vorteil.

Die Notar- und Grund­buch­kosten belaufen sich auf 1,5% bis 3% des Immo­bi­li­en­preises. Der Notar setzt den Kauf­ver­trag auf und nach Ihrer beglau­bigten Unter­schrift werden Sie als Eigen­tümer rechts­gültig im Grund­buch einge­tragen. Hier ist es von Vorteil, wenn Sie sich zuvor mit dem Verkäufer – zum Beispiel wegen Über­nahme der Makler­pro­vi­sion – auf einen nied­ri­geren Kauf­preis geei­nigt haben.

Die Grund­er­werb­steuer wird Ihnen abschlie­ßend vom Finanzamt bekannt gegeben. Auch diese unter­scheidet sich von Bundes­land zu Bundes­land und bezieht sich auf den reinen Immo­bi­li­en­preis. Aktuell liegt sie In Bayern und Sachsen bei 3,5%, in Hamburg 4,5%, in Baden-Württemberg 5%, in Hessen 6% und im Saar­land und Nordrhein-Westfalen 6,5%.

Wie gesagt, bezieht sich die Grund­er­werb­steuer auf den reinen Immo­bi­li­en­preis. Dazu gehören keine Einrich­tungs­ge­gen­stände, die Sie even­tuell mit erworben haben. Listen Sie also vor der nota­ri­ellen Beur­kun­dung alles – aber auch wirk­lich alles – auf, was nicht direkt zur Immo­bilie gehört und bestimmen Sie in Absprache mit dem Verkäufer einen guten Preis dafür. Kachel­ofen, Küche usw. können sehr teuer sein und sind im Kauf­ver­trag einzeln auszu­weisen. Der reine Immo­bi­li­en­preis und damit die Grund­steuer wird sich danach entspre­chend verrin­gern.

Gutachter und Wert­ermittler können helfen, eine Immo­bilie richtig einzu­schätzen und den markt­ge­rechten Preis zu finden. Seriöse Verkäufer werden sich darauf einlassen und Sie sind sicher, keine über­teu­erte Immo­bilie zu erwerben. Der Gutachter wird die vorhan­dene Bausub­stanz einschätzen, die Lage und Infra­struktur richtig bewerten und Kosten für etwaige Repa­ra­turen und Sanie­rungen einbe­ziehen. Nachdem daraus ein umfas­sendes Wert­gut­achten entsteht, sind Verkäufer oft bereit, die anfal­lenden Kosten von 400 bis 700 € für den nach­weis­baren Wert der Immo­bilie zu über­nehmen.

Lassen Sie Ihren Traum vom Eigen­heim wahr werden, doch rechnen Sie über­legt und mit spitzem Blei­stift. Dann wird dieser schöne Traum lange erhalten bleiben, der Ihre Zukunft in der eigenen Immo­bilie positiv begleitet.

Bei Fragen rund um den Immo­bi­li­en­er­werb, die Wert­ermitt­lung, die Kalku­la­tion und die orga­ni­sierte Abwick­lung wenden Sie sich gern an mich. Als lang­jäh­riger Immo­bi­li­en­makler stehe ich Ihnen mit Tipps und viel Erfah­rung zuver­lässig zur Seite:
https://fraeger-immobilien.com/#contact

Gern berate ich Sie auch bei Ihrer Anlage in Pfle­ge­im­mo­bi­lien, als einen sicheren Wachs­tums­markt der Zukunft.

Viele Grüße, alles Gute und bis bald wieder,
Ihr Gernot Fräger

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